Roadtrip Dänemark Herbst 2025 – Teil 2
Weiter geht es mit dem 2. Teil unseres Dänemarkroadtripps 2025. Nach ein paar Tagen auf Sjælland geht es rüber auf die Insel Fyn und von dort aus dann aufs Festland und zurück in die Heimat.
17.10.2025 – Helsingør
Helsingør ist eine charmante Küstenstadt in Nordseeland, die vor allem durch das berühmte Schloss Kronborg weltbekannt wurde, das als Kulisse für Shakespeares „Hamlet“ dient und heute UNESCO-Weltkulturerbe ist. Die Stadt liegt an der schmalsten Stelle des Øresunds, direkt gegenüber von Helsingborg in Schweden, und bietet einen der am besten erhaltenen historischen Stadtkerne Europas mit vielen schön restaurierten Häusern und verwinkelten Gassen.
Der offizielle Wohnmobilstellplatz ist zur Zeit Aufgrund von Bautätigkeiten nicht erreichbar. Man kann und darf aber auf dem großen Parklatz vom Schloss tagsüber stehen und auch nächtigen, zulässig aber nur bis 3,5t. Unser erster diesjähriger Parkplatz mit Easypark. Das ist sehr gut, so kann man zeitgenau parken. Der Parkplatz ist tagsüber schnell voll, daher am besten vor 11 Uhr anreisen, oder abends nach 18 Uhr.
Die Altstadt hier ist wirklich klasse und es macht großen Spaß durch die malerischen und pitoresken Gassen zu schlendern. Teilweise fühlt man sich wie in Aalborg im Gamble by Museum. Ebenfalls sehr empfehlenswert die Streetfoodhalle direkt nebenan. Große Auswahl, uriges Ambiente und akzeptables Preisniveu. Auch hier benötigt man, wie fast überall in Dänemark, kein Bargeld. Kartenzahlung ist in Dänemark schon fast obligatorisch und Bargeld eher verpönt. Finde ich toll und würde ich mir für Deutschland auch wünschen.
Auf meiner großen Cachingrunde mache ich natürlich auch einen Schlenker und schaue mir die Aussenanlagen von Schloss Kronborg an, sehr beeindruckend. Wenn ihr auch mal dort seid, achtet mal auf den Schlossturm am Øresund, der ist gleichzeitig auch Leuchtturm. Schloss Kronborg wird regelmäßig zur Bühne für Shakespeare-Aufführungen.
Bei nächster Gelegenheit müssen wir auch nochmal hier vorbeischauen. Habe jetzt erst im Nachgang erfahren, im Hafen steht „Han“, die glitzernde, männliche Version der „Kleinen Meerjungfrau“ von Kopenhagen. Die Statue ist bewusst androgyn gestaltet, aus spiegelndem Stahl, und verzerrt die Umgebung auf witzige Weise – perfekt für ulkige Fotos und Selfie-Experimente. Sie gilt als eine augenzwinkernde Hommage an das berühmte Kopenhagener Wahrzeichen, ist aber deutlich weniger ernst gemeint und bringt so manchen Besucher zum Lachen.
18.10.2025 – Hillerød, Roskilde, Korsør
Heute geht es einmal quer über die Insel in Richtung Südwesten. Erster Stopp ist in Hillerød, hier steht Schloss Frederiksborg, das größte und bedeutendste Renaissanceschloss Skandinaviens und wird heute als „Versailles des Nordens“ bezeichnet. Das Schloss haben wir uns nur von aussen angeschaut, leider muss man jetzt wohl sagen, denn ich habe im Nachgang einige Fotos von innen gesehen. Das Schloss wurde übrigens auf drei Inseln gebaut, was ihm eine ungewöhnliche und beeindruckende Lage verleiht. Durch die S-förmige Brücke, die die Inseln verbindet, fühlt man sich fast wie in einem Märchen.
In Roskilde wollen wir uns den Dom anschauen, seit 1995 UNESCO-Weltkulturerbe und die bedeutenste Kirche Dänemarks. Mehr als 40 dänische Könige und Königinnen sind hier beigesetzt. Aufgrund einer stattfindendenden Messe können wir leider nicht reinschauen.
Unser heutiger Übernachtungsspot ist die Marina von Korsør am Großen Belt und ist gleichzeitig neben Hæsnes unser Highlightübernachtungsspot. Direkt an einem kleinen Strand und mit Blick auf die gigantische Storebæltbrücke. Hier in Korsør befindet sich übrigens das Korsør Biograf Teater, das älteste noch bespielte Kino der Welt. Es existiert bereits seit dem 7. August 1908 im selben Gebäude.
19.10.2025 – Storebælt-Brücke, Kerteminde
Nach einer morgendlichen Cachingtour startet das Abenteuer Storebælt-Brücke, die zweitlängste Hängebrücke der Welt. Die Überfahrt mit dem Wohnmobil kostet normalerweise über 80 €, aber man kann dieses Preis auf knapp 40 € drücken. Dazu benötigt man zuerst eine Registrierung bei Øresundpay und schließt anschließend noch ein kostenfreies Agreement für sein Wohnmobil ab. Auf der Brücke kann man die direkt die kamerabasierte Spur nehmen, die das Kennzeichen des Fahrzeugs scannt. Damit dem Beifahrer nicht langweilig wird, gibt es für ihn einen tollen Labcache während der Überfahrt zu lösen.
Die freie Spannweite der Hängebrücke beträgt 1624 Meter und war bei Fertigstellung ein Weltrekord für die längste Spannweite einer Hängebrücke, die zuvor nie erreicht wurde. Das ganze Bauwerk ist Teil einer 18 km langen Querung des Großen Belts, die Dänemark verbindet. Die Ostbrücke ist mit 6,79 km doppelt so lang wie die Golden Gate Bridge und zählt zu den längsten Brücken Europas. Die Pfeiler der Brücke sind beeindruckende 254 Meter hoch – fast so hoch wie der Eiffelturm in Paris – und damit die höchsten Brückenpfeiler der Welt, von denen man über die darunterfahrenden Schiffe wie auf ein Spielzeug blickt. Wer die Brücke nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erleben möchte, hat Pech, denn es gibt keine Fuß- oder Radwege. Damit müssen Brückenfans aus Deutschland mit dem Auto und dem Mautticket unweigerlich fahren, wenn sie das Meisterwerk aus der Nähe sehen wollen. Der Westteil, eine Spannbeton-Hohlkastenbrücke ist mit 6,61 km fast genauso lang wie die Ostbrücke. Die beiden Brückenteile treffen sich in der Mitte auf der kleinen Insel Sprogø, die leider eine traurige Geschichte hat.
Die verlassenen Gebäude auf der Insel Sprogø gehörten zu den Kellerschen Anstalten. Dort wurden von 1922 bis 1961 junge Frauen untergebracht, die entweder unehelich schwanger waren oder von der Gesellschaft als moralisch verwerflich bzw. ungewöhnlich angesehen wurden, auch „moralisch defekt“ genannt. Erst 2010 kamen die damals dort stattfindenden Misshandlungen und sogar Zwangssterilisationen ans Licht und wurden öffentlich diskutiert. International bekannt wurde die Einrichtung durch den Bestseller „Verachtung“ von Jussi Adler-Olsen im Jahr 2012. Heute steht die Insel unter Naturschutz und ist für die Öffentlichkeit gesperrt.
Heute Nacht stehen wir in Kerteminde, wieder an einer Marina mit Blick auf den Fjord. Kerteminde ist definitiv einen Stopp wert. Schöner Yachthafen und tolle urige Altstadt. Die Haupteinkaufsstraße ist gar nicht so besonders, aber wenn man links und rechts in die Gassen abbiegt, wunderschön. Wahrzeichen der Stadt ist die Granitplastik „Amanda“ des Bildhauers Robert Lund-Jensen, die ein Fischermädchen darstellt und auf das populäre Ulklied „Min Amanda var fra Kerteminde“ Bezug nimmt. Zu „Amanda“ gibt es auch einige Geschichten, die aber den Rahmen dieses Blogs sprengen würden. Bei Bedarf einfach googlen.
20.10.2025 – Svendborg, Faaborg
Heute gehts vom Norden der Insel wieder in Richtung Süden. Zwischenziel ist Svendborg, die zweitgrößte Stadt auf Fyn nach Odense. Odense lassen wir übrigens aus, auf Großstadt haben wir irgendwie keine Lust und da wir definitiv nicht das letzte Mal in Dänemark waren, bleibt Odense einfach auf unserem Zettel stehen. In Svendborg mussten wir uns leider einmal verkehrswiedrig verhalten, sorry liebe Dänen. Schuld ist unsere Naviapp. Den Parkplatz hatten wir uns vorab bei Park4night ausgesucht, die Routenführung war allerdings nicht die beste. Von der anderen Seite wäre es viel einfacher gewesen, aber hinterher ist man ja immer schlauer. Für die Anfahrt sind wir durch eine Wohnstraße, die als Sackgasse gekennzeichnet war, gefahren. Eng, aber mit Wohnmobil durchaus machbar. Nicht machbar war aber die Parkplatzeinfahrt. Die war definitiv zu eng. Also entweder rückwärts die ganze Straße zurück oder den Ausweg für Helden, geradeaus ein paar Meter eigentlich verbotene Straße. Wir haben uns für den „Heldenausweg“ entschieden. Die Stadt an sich ist ganz nett, kann vom Flair aber nicht mit Kerteminde, Maribo oder anderen mithalten. Also geht es zügig weiter nach Faaborg.
Hier stehen wir heute mal nicht an einer Marina, sondern direkt in der Stadt auf einem komunalem kostenfreien Wohnmobilstellplatz, danke dafür Faaborg. Man steht zwar direkt an der Hauptstraße, aber nachts ist die kaum befahren und der große Vorteil dieses Platzes, einmal über besagte Hauptstraße ist man direkt in der historischen Altstadt. Faaborg ist eine der ältesten und schönsten Kleinstädte Dänemarks, gelegen im Süden der Insel Fyn am Südfünischen Inselmeer. Die Stadt wurde erstmals 1229 als „Foburgh“ erwähnt, was so viel wie „Fuchsburg“ (Castle of the Fox) bedeutet. Wir haben auf unser Tour einige schöne Altstädte gesehen, aber Faaborg gefällt uns von allen am besten.
Es gibt zahlreiche Erzählungen über Faaborgs Seefahrer, die bei schlechtem Wetter angeblich lieber eine extra Runde ums Inselmeer drehten, um nicht den Sonntag zuhause verbringen zu müssen. Die Sage sagt, einige Seeleute seien so wetterfühlig, dass sie den Regen schon spürten, bevor die Wolken überhaupt angekommen waren – und dann ihre Hemden zum Trocknen auf die Takelage hängten.
In der Altstadt erzählen Einheimische gern von den kleinen Missgeschicken bei den jährlich stattfindenden Stadtfesten, wenn zum Beispiel das Fassbier plötzlich eine eigene „Route“ durch die schmalen Straßen nimmt oder das Pflaster unerwartet zu einer rutschigen Tanzfläche wird. Auch gibt es die humorvolle Behauptung, dass die vielen Farben und Blumen an den Häuserfassaden der Altstadt nicht nur zur Dekoration dienen, sondern vor allem dazu, dass Besucher sich nicht zwischen den ähnlich aussehenden Gebäuden verlaufen.
21.10.2025 – Rundkirche, Bogense (Wer pinkelt denn da?)
Heute soll das Wetter eher regnerisch werden. Auf dem Weg zum nächsten Übernachtungsspot peilen wir daher nur ein Zwischenziel an. Viele von euch haben sicherlich schon von den berühmten 4 Rundkirchen auf der dänischen Insel Bornholm gehört. Im Rest von Dänemark gibt es nur noch eine weitere in Horne und das ist zufällig nur ein paar Kilometer entfernt. Allerdings ist diese ein bisschen modifiziert. Der mittlere Teil, die eigentliche Rundkirche, stammt aus dem 13. Jahrhundert. 2 Jahrhunderte später wurden in östlicher und westlicher Richtung zwei Anbauten hinzugefügt, dadurch ist es jetzt nur noch eine Drittelrundkirche. Imposant ist sie aber trotzdem und innen schön schlicht mit zwei großen Holzsegelschiffen die von der Decke hängen. Hier wurde übrigens der dänische Film „Adams Äpfel“ gedreht, eine Mischung aus Drama und schwarzem Humor. Ich meine den haben wir vor ein paar Jahren sogar angeschaut.
Für heute Nacht steht wieder eine Marina auf dem Plan, diesmal in Bogense, eine kleine Stadt direkt am Kattegat an der Nordküste Fünens. Direkt von unserem Platz können wir gut beobachten wie die Jachten aus dem Wasser geholt werden um im Winterlager auf das nächste Frühjahr zu warten. Hier kommt kein klassischer Kran wie in vielen anderen Häfen zum Einsatz, sondern ein s.g. Travellift. Dieser fährt über das Schiff bzw. andersherum und mittels breiter Gurte wird das Boot dann angehoben.
Bogense selbst ist eine kleine gemütliche Stadt mit einem schönen historischen Stadtkern und etwas was Brüssel auch hat. Bis wir uns das anschauen können, müssen wir allerdings noch zwei Stunden ausharren, es regnet. Nur der Regen wäre ja nicht so schlimm, aber zusammen mit Wind ist das keine schöne Kombi. Als es dann aufklart, gehen wir los und schauen uns hier erstmal um. Was steht denn hier nun? Die Lösung steht in der Überschrift, „Wer pinkelt denn da?“ – Hier pinkelt Manneken Pis. Die Geschichte erzählt, dass im 19. Jahrhundert ein Säugling auf einer Fähre gefunden und von einem Metzgermeister adoptiert wurde. Der Junge, später ein erfolgreicher Geschäftsmann und Konsul, schenkte der Stadt die Statue. Die Geschichte wurde mit einem Augenzwinkern erzählt, denn tatsächlich war er der Enkel des Metzgers, und seine Mutter war unehelich schwanger. Die Statue hat heute sogar eine eigene Garderobe für festliche Anlässe und ist eine beliebte Touristenattraktion.
In Bogense steht übrigens auch das kleinste Haus Dänemarks, direkt auf dem Marktplatz mit nur 23 Quadratmetern Fläche.
22.10.2025 – Christiansfeld, Aabenraa
Heute verlassen wir die Insel Fyn und fahren das erstemal dieses Jahr auf dänisches Festland. Unser Zwischenziel für heut Christiansfeld, eine historische Stadt in Süddänemark, die 1773 von der Herrnhuter Brüdergemeine gegründet wurde. Die Stadt ist bekannt für ihre einzigartige Barock-Stadtplanung, die klaren geometrischen Grundrissen folgt, mit symmetrischen Straßen und einer harmonischen Architektur. Christiansfeld wurde als „Brüdergemeinestadt“ angelegt, was sich in der Gestaltung der Häuser, Kirchen und öffentlichen Gebäude widerspiegelt. Die Stadt besitzt eine gut erhaltene Altstadt mit vielen historischen Fachwerkhäusern, einer Herrnhuter Kirche und bedeutenden Gebäuden der Gemeinschaft. Christiansfeld wurde 2015 aufgrund ihrer historischen Bedeutung und Baukultur in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Sie ist ein lebendiges Zentrum für Kultur, Religion und touristisches Interesse, das viel über die Geschichte und Lebensweise der Herrnhuter Brüdergemeine erzählt.
Uns flasht der Ort allerdings nicht so. Insgesamt hatten wir uns doch mehr versprochen. Interessant ist allerdings der Friedhof, ein sehr besonderer und historisch bedeutender Ort. Die Gräber dort sind in einem einheitlichen, schlichten Stil gehalten und zeigen die Gleichheit aller Menschen im Tod, wobei die Toten nach Geschlechtern getrennt und alle Grabsteine nach Osten ausgerichtet sind. Die ältesten Gräber auf dem Friedhof stammen aus dem 18. Jahrhundert und sind somit gut 250 Jahre alt. Christiansfeld gilt übrigens als „Honigkuchenstadt“. Es gibt heute noch mehrere Bäckereien in Christiansfeld, die den Honigkuchen nach dem traditionellen Rezept backen, und er wird im ganzen Land verkauft und ist wirklich sehr lecker.
Wo übernachten wir heute? Nochmal an einer Marina, diesmal in Aabenraa, einer Kleinstadt nahe der Grenze zu Deutschland. Auf diesem schönen Stellplatz stehen wir wirklich direkt am Meer, kein Hafen, kein Schiff vor uns. Genialer Spot, nur leider auch der letzte dieses Jahr, zumindest in Dänemark, denn am Freitag müssen wir spätestens um 8:00 in Hannover sein.
Nach einem schönen Stadtbummel mache ich mich nochmals auf zu einer Runde und cache noch ein bisschen, sozusagen abcachen in Dänemark. Bis 1920 gehörte Aabenraa übrigens zum Deutschen Reich und wechselte als Ergebnis einer Volksabstimmung zu Dänemark.
23.10. und 24.10.24 Heimreise, Hannover
Dänemark ist traurig das wir schon nach Hause müssen und weint bitterlich. Auch wir verdrücken das ein oder andere Tränchen. Dänemark ist ein wunderschönes Land mit sehr entspannten und freundlichen Menschen. Sicherlich waren wir hier nicht das letzte Mal. Mit dem Wetter haben wir es auch wieder sehr gut getroffen, Regen nur am drittletzten und letzten Tag. Für Oktober echt eine gute Quote.
Genauso wie im letzten Jahr stoppen wir kurz hinter der Grenze noch am ScandinavianPark, einen Grenzmarkt in Flensburg Handewitt. Was hier immer in den Einkaufswagen muss, Weingummi, Galle & Jessen Mørk Pålægschokolade (Zartbitter) und Bamsemums. Nach den entspannten Fahrten in Dänemark holt uns hier in Deutschland auch gleich wieder das Chaos ein. Wir wollen besonders schlau sein und die große Baustelle rund um den Elbtunnel umfahren, daher geht es vor Hamburg runter von der Piste und über die A1 um Hamburg rum. Was hat es uns gebracht? Wahrscheinlich nix, auch hier über eine Stunde im dicken Stau festgesteckt. Aber egal, irgendwann am frühen Abend kommen wir in Hannover an der MHH an und verbringen dort die Nacht, damit Moni Freitagfrüh ihren Quartalstermin wahrnehmen kann.
Nach diesem Termin schlendern wir noch ein wenig durch Hannovers Innenstadt und gehen lecker vietnamesisch essen. Wenn ihr, wie wir auch, vietnamesisches Essen liebt, das Wok+Joy ist sehr empfehlenswert.
lustige und interessante Dänemarkfakten
- Die dänische Sprache kennt kein Wort für „bitte“. Das ist oft überraschend und amüsant für Deutschsprachige, die das höfliche „Bitte“ in Dänemark nicht hören, obwohl die Leute freundlich sind.
- Jeder unverheiratete Däne, der seinen 25. Geburtstag feiert, wird in einer scherzhaften Tradition mit Zimt beworfen – das sogenannte „Zimtgeburtstag“.
- Das Land besteht aus 444 Inseln, doch nur 76 sind bewohnt.
- Dänen sind verrückt nach Lakritz. Es gibt sogar Lakritz-Eis und -Kaugummi.
- Dänemark war das erste Land der Welt, das die gleichgeschlechtliche Partnerschaft (1989) und später die Ehe (2012) eingeführt hat.
- Nirgendwo sonst wird so viel Wert auf Hygge gelegt – also gemütliches Zusammensein, Kerzenlicht und Wohlfühlen ganz ohne Stress.











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