Ostern 2022 Luxemburg

Die Ostertour steht an und wir bekommen Zuwachs. Unsere Tochter ist auch wieder mit an Bord. Wir begeben uns auf eine kleine Rundreise in Luxemburg. – Mal überlegen… wie oft waren wir jetzt eigentlich schon in diesem wunderschönen Land?

Die erste Tour war 2014 in den Herbstferien. In diesem Jahr haben wir uns dann auch in das Land verliebt. Ostern 2015 standen wir die ganze Woche in Trier auf dem Wohnmobilstellplatz bei absolutem Sauwetter. Wir haben dann aus der Not eine Tugend gemacht, für die ganze Woche ein Auto gemietet und viele Luxemburger Schlösser und Burgen aufgesucht. 2018 zu Pfingsten dann der dritte Anlauf mit dem wunderschönen Müllerthal und ein Jahr später noch einmal auf einer Belgien, Luxemburg und Saarland Rundfahrt. Von den letzten beiden Touren gibt es hier auf dem Blog auch jeweils einen Artikel. Demnach ist das jetzt unsere 5. Luxemburgtour.

Luxemburg, we love it!

Die Reisevorbereitungen werden in der Regel ja ausschließlich im Internet getroffen, diesmal haben wir uns aber Hilfe geholt. Kennt ihr Patrick und Tascha von pataschasworld.com? Ein sehr sympathisches Pärchen aus Weißwampach in Luxemburg, die mit Ihrem Ford Transit Betty Europa unsicher machen und in tollen Youtubevideos davon berichten. Die Beiden haben jetzt einen ganz tollen Reiseführer rausgebracht: Roadtripp Luxemburg, 500 km durch das Großherzogtum auf 333 Seiten. Erhältlich als E-Book und natürlich auch als gedruckte Variante. Wir werden die Route zwar nicht direkt abfahren, da wir einige Ziele schon kennen und uns mit 7 Tagen auch für die ganze Tour die Zeit fehlt, aber wir haben uns inspirieren lassen und einige schöne Ziele herausgesucht.

Beweisfoto

Anreise

Unser erster geplanter Übernachtungsstopp ist noch nicht in Luxemburg, aber kurz vor der Grenze, in Ernzen auf dem Parkplatz am Dinopark bzw. Teufelsschlucht. Den Parkplatz habe ich bei park4night gefunden. Hier kann Jedermann oder Jederfrau Übernachtungsplätze für Wohnmobile oder Vans eintragen und mit der Community teilen. Eigentlich eine gute Sache, allerdings kann das Ganze auch mal ausarten, aber dazu später mehr.

Da wir die Teufelsschlucht damals beim Trieraufenthalt schon unter die Füße genommen haben, bin ich diesmal mit meiner Tochter in den Dinopark gegangen. Gleich nach lösen der Tickets hat uns dann auch das einzige richtige Schauer in unserem Urlaub erwischt. Da wir aber eh erst eine Kleinigkeit essen wollten und es an der Essensstation überdachte Plätze gibt, juckt uns das nicht weiter. Ohne Regenschirm können wir uns dann gut 20 Minuten später auf den Rundgang durch den Park begeben und sehen insgesamt mehr als 170 lebensechte Modelle in originaler Größe.

Der Park ist ganz nett gemacht, für mich jetzt aber nicht soooo interessant, da ich jetzt nicht so der Dinofan bin. Aber einmal muss man so etwas ja auch mal gesehen haben.

Wir verbringen hier eine sehr ruhige aber kalte Nacht (1°C) mit drei anderen Wohnmobilen. Vielen Dank an die Ortsgemeinde Ernzen, das wir hier inoffiziell kostenfrei übernachten dürfen.

Mammut

Consdorf

Uns hat vor 4 Jahren ja das Müllerthal so fasziniert und dort besonders die geniale Wanderung durch den Déiwepëtz, Rittergang und Kuelscheier. Der Déiwepëtz ist schon recht eng, aber noch mit Tageslicht beleuchtet, so daß man auch ohne zusätzliches Licht dort durchgehen kann. Beim Rittergang ist das nicht mehr möglich. Sehr eng mit Kurve und stockduster. Ohne Taschenlampe geht da gar nichts. Highlight ist aber die Kuelscheier. Auch hier zwingend mit Taschenlampe, aber als Krönung geht es hier mitten im Berg auch noch etliche Felsstufen runter. Da muss man schon sehr vorsichtig Fuß vor Fuß setzen. Aber ein Heidenspaß diese drei Engstellen. Und Daumendrücken, das kein „Gegenverkehr“ kommt. Ausweichen ist hier nämlich nicht und aneinander vorbei kommt man nur an wenigen Stellen.

Der Rückweg ist dann ein bisschen länger geworden, da wir uns ein wenig verkalkuliert hatten. Man sollte auch nicht einfach blind den Hinweisschildern an der Straße Richtung Campingplatz folgen. Die Straßenführung war nämlich schön aussen um den Ort rum und das zieht sich dann zu Fuß. Irgendwann bin ich dann auf den Trichter gekommen, doch mal etwas genauer auf der Karte nachzuschauen und so habe ich das Dilemma erkannt und konnte das durch eine kreative Routenführung noch ein bisschen abmildern. Am Campingplatz La Pinede angekommen, sind wir dann aber doch schon ziemlich platt gewesen.

La Pinede ist ein kleiner gemütlicher Campingplatz. Gefällt uns echt gut hier. Allerdings sollte man genug Verpflegung dabei haben, einen Supermarkt gibt es in Consdorf nämlich nicht. Die Übernachtung hier haben wir schon vorab gebucht. Bezahlt haben wir für eine Nacht Wohnmobil, 2 Erwachsene, 1 Kind, 1 Hund und Strom 22,50 €.

ein bisschen eng hier

Aber ein bisschen makaber ist Consdorf ja… Wo liegt der Friedhof? – Direkt gegenüber eines Altenheimes…

Remich

Heute gibts Kontrastprogramm. Gestern Felsformationen im Müllerthal, heute Mosel und Weinberge in Remich. Hier stehen wir auf dem stadteigenen Stellplatz für 15 € die Nacht inkl. aller Personen , Strom, Ver- und Entsorgung. Zwar direkt an der Hauptstraße, nachts aber sehr ruhig. Reservieren ist nicht möglich, als wir gegen 12 Uhr angekommen sind, waren aber noch 6 Plätze frei und nachts immer noch 2. Remich ist ein niedliches kleines Städtchen mit schönen Gassen. Allerdings, da Weinbergregion, gehts auch ziemlich steil nach oben. Da Nachmittags der Rest der Truppe einen weiteren Spaziergang verweigert hat ;-) habe ich mich mit dem Drahtesel in die Weinberge aufgemacht um ein bisschen zu cachen. Gut das in der Heckgarage ein E-Bike steht, ansonsten hätte ich wahrscheinlich einige Male den Drahtesel schieben müssen und das abendliche Grillen wäre ein Mitternachtsgrillen geworden.

So schön Luxemburg auch ist, abgesehen vom Tanken, Kaffee, Backwaren und Stell- und Campingplätze, ist Luxemburg ganz schön teuer. Pommes 3,20 €, Currywurst 4,20 € und Eiskugel 2,00 € ist schon ein Wort. Auch im Supermarkt sieht es nicht wirklich besser aus, Tüte Haribo 2,37 €, das leckere Diekirch Radler 6×0,33l 6,80 €, Joghurt ab 1,00 €, … Ja, ich gestehe, zum Einkaufen bin ich auf die deutsche Seite zum Aldi Süd gefahren…

geiler Teil des Müllertrails

Stadt Luxemburg

Auf der Fahrt von Remich zur Stadt Luxemburg haben wir noch eine Zwischenstopp im Parc Mervilleux in Bettembourg eingelegt. Das ist der einzige Tierpark in Luxemburg mit fast 200 Tierarten aus 5 Kontinenten. Ein Märchenwald ist ebenfalls im Parkgelände integriert. Man findet insgesamt 12 Häuser mit verschiedenen Märchen. In mehreren Fenstern sind jeweils Szenen des Märchens dargestellt. Auf Knopfdruck kann man sich das Märchen dann in luxemburgisch, deutsch oder französisch anhören. Manche Figuren bewegen sich dann auch. Für kleinere Kinder ganz toll die vielen liebevoll angelegten und teilweise sehr großen Spielplätze. Das ist schon klasse gemacht. 12 € für Erwachsene und 8 € für Kinder bis 14 Jahre sind voll ok.

Nachmittags gehts dann weiter zum City-Camping Kockelscheuer. Der Campingplatz liegt 4 km vom Stadtzentrum entfernt am Waldrand, hat aber eine sehr gute Busverbindung in die Innenstadt. Man muss ca. 500 m zur Bushaltestelle laufen und wartet dann in der Regel max. 10 Minuten auf den Bus. Hier haben wir für 2 Nächte vorgebucht und pro Nacht 28 € bezahlt. Die Wohnmobile, insbesondere die Deutschen, sind hier deutlich in der Überzahl. Ist aber auch die ideale Basisstation für den Besuch der Stadt Luxemburg.

Am gleichen Tag sind wir dann noch mit dem Bus in die Stadt gefahren. Aussteigen tut man am besten am Centre F.D. Roosevelt. Passenderweise kommt man hier auch direkt mit der Line 81 vom Campingplatz hin. Links das Petruss-Tal und rechts die Altstadt. Kurzer Abstecher zur Gëlle Fra, das Kriegsdenkmal mit goldener Statue und dann gehts direkt in die wunderschöne Altstadt inkl. dem großherzoglichen Palast, der Residenzpalast des Großherzogs. Die Altstadt war uns schon bekannt, da wir vor 8 Jahren bei unserer ersten Luxemburgtour auch schon mal hier waren.

Traumhafte Ansichten in Luxemburg!

Hier sind wir am Abend dann auch das erste Mal richtig essen gegangen in Luxemburg, bei einem Chinesen in der Altstadt in einem schönen und ruhigen Innenhof.

In Luxemburg gibt es drei offizielle Sprachen. Luxemburgisch ist die offizielle Landessprache und Deutsch bzw. Französisch die beiden Verwaltungssprachen. Im Norden und Osten kommt man oft auch mit Deutsch sehr gut weiter, im südlichen Bereich ist dann eher Französisch gefragt. In Luxemburg Stadt kommt man mit Deutsch nicht sehr weit, hier muss man sich dann mit Englisch helfen. Leider ist von unserem Schulenglisch nicht mehr viel hängengeblieben, daher tun wir uns hier doch sehr schwer, aber wir sind satt geworden. Die Straßenbeschilderung ist übrigens im ganzen Land Französisch und auch alle Gesetze und amtliche Genehmigungen sind ausschließlich auf Französisch.

Am zweiten Tag sind wir natürlich nochmal in die Stadt gefahren. Diesmal haben wir uns durch zwei Labcaches führen lassen. Wieder ein super Beispiel wie gut cachen und Urlaub zusammen passen. Man wird oft an Orte geführt, die man ansonsten wahrscheinlich gar nicht gesehen hätte. Nachdem wir die Adolphe-Brücke, eine Steinbogenbrücke aus dem frühen 20. Jahrhundert, auf besondere Weise überquert haben, hier gibt es nämlich unterhalb der Fahrbahn eine abgehängte Fußgänger- und Radfahrtrasse, die an über 300 Stahlseilen hängt, geht es runter in das wunderschöne Petrusstal. Hier ist es total ruhig und man hört von der Stadt fast nichts mehr, Wahnsinn. Wenn man hier unten langgeht, kommt man auch an einer kleinen Kirche vorbei, die in die Felswand gebaut wurde. Am Ausgang des Petrusstal schließt sich der wunderschöne Ortsteil Grund direkt an der Alzette an. Hier durch zu spazieren ist ein Traum und wie das Petrusstal eigentlich Pflicht für jeden Luxemburgbesucher.

Ich habe Nachmittags nochmal alleine eine zweite Tour unternommen um noch ein bisschen mehr zu cachen und mir den Panoramaaufzug im Pfaffental anzuschauen. 60 m Höhenunterschied werden in 30 Sekunden überwunden. Dabei steht man in einer Glaskabine. Oben angekommen gibt es noch einen verglasten Aussichtspunkt inkl. Glasplatte unten. Am Aussichtspunkt war ich, aber auf die Glasplatte bin ich dann nicht getreten. Da hat meine Höhenangst dann doch was dagegen gehabt.

Die Kasematten, die wirklich empfehlenswert sind, haben wir diesmal ausgelassen, leider darf man da auch nicht mit Hund rein. Ebenfalls haben wir das Kirchberg-Plateau ausgelassen. In diesem Stadtteil befinden sich zahlreiche Banken europäische Institutionen und Behörden, z.B. der Europäische Gerichtshof (EuGH), der Europäische Rechnungshof, Zentrale der RTL-Group und das Messezentrum.

Kirche im Fels

Diekirch

Um uns Diekrich, Wiltz und Ettelbruck anzuschauen, haben wir für zwei weitere Nächte auf dem wunderschönen Wohnmobilstellplatz am Campingplatz Fuussekaul übernachtet. Reservieren kann man die Stellplätze nicht. Wenns hier aber voll ist, muss man halt auf den gegenüberliegenden Campingplatz ausweichen. Wir hatten aber Glück, noch genügend Plätze frei. Pro Nacht 14 € inkl. aller Personen, Strom, Frischwasserhahn an jedem Stellplatz, Ver- und Entsorgung, Toiletten auf dem Campingplatz. Bushaltestelle ist direkt am Platz.

Diekirch ist die Stadt der Esel. Warum das so ist, drüber gibt es zwei Versionen. Die wahrscheinlichere ist die, das die Esel in Diekirch damals in den Weinbergen am Hang des Herrenbergs eingesetzt wurden. Die echten Esel sind jetzt nicht mehr da, zumindest nicht in den Weinbergen, dafür überall in der Stadt aus verschiedensten Materialien. Einfach mit offenen Augen durch die Straßen gehen. Besucht auf jeden Fall die alte Kirche. Hier trohnt auf der Kirchturmspitze nämlich kein Hahn sondern…., richtig…. ein Esel. Die Gemeindeverwaltung hat 2013 bei der Renovierung kurzerhand den Hahn gegen den Esel getauscht. Die damalige Kultusministerin war davon nicht begeistert. Die Diekircher Kirche ist als historisches Gebäude geschützt und daher dürften hier keine Änderungen erfolgen. Nach einigem HickHack hat der Staat dann 2014 nachgegeben und lässt den Esel auf der Kirchturmspitze leben. Echte Esel gibt es aber noch innerhalb eines Naturparks an der Sauer, die vom Karnevalsverein betreut werden und die bei Veranstaltungen in der Stadt immer wieder zugegen sind. Zudem haben alle Esel auch einen Namen.

der Beweis

Wiltz

In Wiltz haben wir uns zwei kleine Programmpunkte vorgenommen. Zuerst gehen wir ins Pompjeesmusée. Jetzt wollt ihr sicher wissen, was zum Geier das ist… Pompjeeën ist die Feuerwehr und das Pompjeesmusée folgerichtig ein Feuerwehrmuseum. Ein sehr kleines aber feines Museum was ein kleiner Verein mit viel Herzblut seit 2018 herrichtet. Geöffnet ist das Museum allerdings nur Samstag, was bei uns super gepasst hat. Gruppen können sich aber auch anmelden und Sonderöffnungszeiten vereinbaren. Der Eintritt ist frei und absolut lohnenswert. Übrigens sind in Luxemburg viele Museen kostenfrei.

Der zweite Programmpunkt ist Jardin de Wiltz, ein kleiner Bontanischer Garten. Allerdings sind wir viel zu früh hier. Nicht von der Uhrzeit her, sondern von der Jahreszeit. Sieht doch alles ziemlich nackig und nicht allzu einladend aus.

Männertoilette in Fuussekaul

Ettelbruck

Da wir uns in Wiltz nur den Vormittag aufhalten, haben wir auch noch Zeit für Ettelbruck. Bei den Busfahrten hier habe ich an der Straße große Plakate gesehen, leider in Französisch, die irgendeine Veranstaltung für Samstag ankündigen. Zudem habe ich noch eine interessanten Labcache gefunden. Also auf nach Ettelbruck.

Die Veranstaltung war allerdings schon vormittags. Also schlendern wir einfach so ein bisschen durch Ettelbruck. Immer wieder sehen wir Kinder mit Zettel und Stift, die sich bestimmte Schaufenster anschauen. Vor der Touristeninfo dann draußen ein Stand. Hier fragen wir doch mal nach… Es gibt hier eine Stadtralley für Kinder. Man bekommt einen Laufzettel  und muss an 10 Stationen Fragen beantworten. Die Kükenrunde ist für kleinere Kinder, die Hühnerrunde für die etwas größeren.

Hört sich cool an. Das machen wir mit, bzw. unsere Tochter. Nebenbei kann man noch ein bisschen Lëtzebuergesch lernen, denn die Fragen gibt es nur in der Heimatsprache. Man kommt da aber ganz gut mit zurecht und alle Fragen können beantwortet werden. Zum Schluß ergibt sich eine Adreese, die wir nun ansteuern müssen. Dort steht ein Osterhase, mit dem ein Foto gemacht werden muss. Anschließend zurück zur Touristeninfo, wo unsere Tochter noch eine kleine Belohnung bekommt. Wirklich eine sehr nette Idee, die sehr viel Spaß gemacht hat. Sozusagen Geocaching analog.

Als Abschluß natürlich noch der Labcache „Open Air Galerie Ettelbréck“. 15 Künstler haben die Unterführung der N15 im August letzten Jahres neu gestaltet und 16 Kunstwerke auf den Pfeilern hinterlassen. Eine tolle Idee und super umgesetzt.

Fahrradkarussell

Stolzemburg

Nach den zwei Nächten in Fuussekaul steht für Ostersonntag noch was ganz Feines auf dem Programm. In Stolzemburg, einem kleinen Dorf mit nicht mal 200 Einwohnern, gibt es eine alte Kupfermine. Das wissen wir übrigens auch aus dem tollen Reiseführer von Pataschasworld. Die Besichtigung habe ich schon vorab zu Hause gebucht.

Also gehts nach einem entspannten Vormittag auf nach Stolzemburg. Die Fahrt führt uns durch einen Teil des Ösling, so wird der luxemburgische Teil der Ardennen genannnt. Wunderschöne Strecken, aber vor jeder Kurve betet man, das bloß kein anderes Wohnmobil entgegenkommt. Allzu breit sind die Straßen hier nämlich nicht.

Die Besichtigung beginnt in einem ganz kleinen Museum mit einem Filmvortrag. Anschließend machen wir uns auf eine ca. 1,5 km lange Wanderung zum Eingang der Kupfermine. Ein kleiner Teil dieser Mine ist für uns begehbar, der größte Teil liegt unter Wasser. Aber trocken gehts für uns auch nicht, also alle Mann und Frau natürlich auch, Gummistiefel, Helm und Regenschutz an. Und tatsächlich, die meiste Zeit marschieren wir im Wasser, teilweise knapp 20 cm tief. Ist jetzt kein großer Teil der begehbar ist, aber sehr eindrücklich das Ganze und von unserer Führerin sehr gut erläutert. Unter Tage sind wir dann ca. 30 bis 40 Minuten. Reicht auch, denn die meiste Zeit gehts nur gebückt vorwärts, allzu hoch sind die Decken nämlich nicht. Aber eine wirklich lohnenswerte Besichtigung.

ziemlich feucht hier

Abreise

Da wir ja leider Ostermontag schon wieder zu Hause sein müssen, überlegen wir uns spontan nach der Kupermine Luxemburg zu verlassen und nochmal in Ernzen zu übernachten. Aber holla die Waldfee… Ihr erinnert euch?… Bei der Anreise standen wir dort mit insgesamt 4 Mobilen. Jetzt ratet mal was hier heute steht? – Über 40 Mobile, what?!? Und das ist noch nicht mal ein offizieller Stellplatz. Wir hoffen mal das sich alle Mobilisten hier immer anständig verhalten, das dieser schöne Übernachtungsspot erhalten bleibt. Wobei, wenn ich sehe das hier Einige draußen vor ihren Wohnmobilen sogar am grillen sind…. und das auf einem inoffiziellen Platz?

Ortsteil Grund in Stadt Luxemburg

Fazit

wie ganz am Anfang des Blogartikels schon geschrieben, we love Luxemburg. Das Land ist einfach toll, eine wunderschöne Landschaft und so abwechslungsreich obwohl das Land ja gar nicht groß ist, nur 2.586 km². Das Wetter war auch klasse. Jeden Tag Sonne und immer zwischen 12 und 20 Grad. Nur Nachts bzw. Morgens teilweise ganz schön kalt und nah am Gefrierpunkt. Nur einmal für knapp 20 Minuten Nieselregen in Luxemburg Stadt.

Schön ist auch das Luxemburg nicht ganz so überlaufen ist. Von den 6 Übernachtungen dort haben wir nur die Hälfte vorab auf Campingplätzen gebucht, die restlichen 3 Nächte ohne Reservierung sind wir Stellplätze angefahren. War platztechnisch kein Problem.

Was in Luxemburg weiterhin genial ist, seit dem 1. März 2020 ist der öffentliche Nahverkehr im ganzen Land für alle kostenlos, egal ob Einwohner oder Touristen. Alle Daumen hoch dafür! Ist übrigens das erste und auch einzige Land der Welt mit kostenlosen öffentlichen Verkehrsmitteln.

Wir sind uns jedenfalls sicher. Luxemburg, wir kommen wieder und das sicher nicht nur einmal sondern noch häufiger. Es gibt noch so viel zu sehen…

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